Zitate - Kennel Nuortariikas Lapinporokoira

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Zitate über den Porokoira

In einem Sprichwort der Sami heißt es :“Gib dem Hund das erste Stück, er arbeitet mehr als du.“
Margaret Wunsch beschreibt und würdigt in ihrem Buch „Finnische Hunde und nordischen Jagd“ den Lappländischen Rentierhund wie folgt:  

„Sein Einsatz ist unglaublich. Er würde sich zu Tode rennen, gäbe der Meister nicht das Zeichen zu Rast. Er stöbert die zerstreuten Rene bei Wind und Wetter, Nebel und Schneetreiben unter den härtesten Bedingungen auf, kein Tier entgehr seiner feinen Witterung, seinem scharfen Blick, seiner unbestechlichen Aufmerksamkeit. Durch hohen Pulverschnee jagt er dahin wie ein Pfeil, wühlt sich durch riesige Schneewehen, holt ausbrechende Tiere zurück. Schnee und Eisklumpen im Fell, saust er wie ein Schemen bald durch wirbelnde Flocken, bald über blankgefegtes Eis, wachsam, unermüdlich, mit drohendem Gebell. Er ist ein Wunder an Einsatz, Arbeitskraft, Ausdauer und Zähigkeit und immer von mitreißender Begeisterung...“   

Carl von Linné (ein schwedischer Botaniker und Zoologe im 18 Jahrhundert), pries, während seinen Reisen in Lappland, den samischen Hund seinen Studenten an und ermutigte sie diese Tiere zu studieren. „Die Lappen wissen am besten wie nützlich ein guter Hund sein kann. Hätten sie keinen Hund, würde das Rentier nicht leicht in einer Herde gehalten werden können, sie würden in alle Richtungen ausbrechen. Diese Hunde sind beides, nützliche und dankbare Begleiter für die Lappen!“

In seinem Buch „Västerbottenslapparna under förra hälften av 1800-talet“ („Die Lappen von West-Sothnia am Anfang des 19. Jahrhunderts“) erwähnt Sigfries Drake dass die Samen zwei Typen von Hunden haben: Rentierhunde und jagende Hunde. „Ein Hund ist das beste Besitztum eines Lappen. Ein Lappe mit armen Hunden wird selbst arm werden. Ein Hütehund wird nicht verkauft, egal zu welchem Preis. Diese Art von Hund ist besser als ein Mann, weil der Hund am besten weiß, wie man mit einem Rentier umgeht.“Das Buch von 1993 „Porotalous“ (Rentiermanagement) beschreibt den arbeitenden Rentierhund wie folgt:
„In Lappland wird der Porokoira konstant für das Hüten und Treiben der Rentiere verwendet. Wenn ein Motorschlitten benützt wird, sitzt der Hund ebenfalls am Fahrzeug, oder in einem Schlitten der hinter her gezogen wird. Der Schäfer umkreist die Herde, der Hund springt auf ein Kommando heraus, rennt dann hinter von der Herde getrennte Rentiere und treibt sie zurück. Wenn der Hunde die Herde treibt, rennt er hinter ihr und hält sie zusammen, wandernde Individuen zurück zur Herde treibend. Ein trainierter Rentierhund tut, was ihm aufgetragen wird, immer danach handelnd, was ihm sein Herr befiehlt. Ein guter Rentierhund kann eine große Herde von etwa tausend Rentieren im Griff haben. Wenn es notwendig ist, ist ein Rentierhund fähig eine Herde allein zusammenzusammeln und verirrte Tiere zurück zur Herde von einer Distanz von mehreren Kilometern zurückzutreiben. Ein Hund ist eine unersetzbare Hilfe und er tut seine Arbeit effektiv und schnell.“





 
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